Webdesign

Beim Webdesign geht es darum, Internetseiten (Webseiten) so zu gestalten, dass der Webpräsenz-Betreiber seine Website in optimaler Weise umgesetzt sieht. Er möchte seine Webseiten so grafisch umgesetzt sehen, dass die Nutzer der Webseiten die Botschaften seines Angebots umfassend und punktgenau wahrnehmen können. Zugleich sollen die Nutzer oder Besucher der Website erkennen, worauf das Angebot abzielt und wo sie ihre Bedürfnisse berücksichtigt finden.

Webdesign ist somit nicht nur grafische Darstellung von Webseiten, sondern überwiegend Kommunikationsdesign in der Vermittlung der Interessen von Auftraggebern und Besuchern. Der Auftraggeber (der Website-Betreiber) schaltet externe oder interne Webdesigner ein, die für seine Webseiten einen einheitlichen Aufbau anstreben, der zugleich auch die grundlegenden Ideen des Unternehmens umsetzt.

Man spricht hier von Corporate Design, weil die Botschaften des Unternehmens sich auf allen Materialien in gleicher grafischer Anmutung wiederfinden sollen. Zu den Leistungen des Webdesigners gehört auch die Optimierung der Website hinsichtlich Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit und weiterer Kriterien, zu denen auch die Suchmaschinenoptimierung zu rechnen ist. Umgesetzt wird modernes Webdesign meist mit einem Content-Management-System, das die Verwaltung der Website umfassend vereinfacht und bessere Möglichkeiten der Trennung von Layout und Inhalten garantieren kann.

Webdesign ist also im Wesentlichen Gestaltung von Webseiten …

… zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Website-Anbietern und Website-Nutzern. Es geht um eine grundlegende Gestaltung des Aussehens und der Benutzerführung, die für beide Seiten hilfreich ist und die auch moderne Ansprüche an interaktive Möglichkeiten sichert. Denn die Nutzer bewegen sich auch in anderen Zusammenhängen auf Plattformen, bei denen Ihnen Mitmachpotentiale angeboten werden. Der Webdesigner hat also die Aufgabenstellung, Marketingziele und Kommunikationswünsche des Auftraggebers mit Hilfe der modernen technischen Möglichkeiten kommunikativ und interaktiv umzusetzen.

Die visuelle Wahrnehmung

Die visuelle Wahrnehmung der Webseiten ist nicht anders als bei anderen Formen der visuellen Kommunikation. Grafische Elemente und Texte müssen auf die Bedürfnisse des Nutzers der Webseiten ausgerichtet werden. Zugleich sollen die Wünsche und Erwartungen des Auftraggebers in optimaler Weise Berücksichtigung finden. Höchstmögliche Benutzerfreundlichkeit ist das Ziel des Webdesigns, weil so die Wünsche von Auftraggeber und Benutzer gut zusammenfinden können. Geht man davon aus, dass Besucher mit speziellen Handicaps belastet sind, dann kann Webdesign auch durch die Anforderungen der Barrierefreiheit weitere Möglichkeiten der Kommunikation erschließen.

Wichtig ist beim Webdesign auch die Sicherstellung der Fehlerfreiheit des Programmcodes, der durch die Content-Management-Systeme geliefert wird. Denn fehlerhafter Code schaltet die Browser der Benutzer und die Robots der Suchmaschinen in einen Modus, der möglicherweise Teile der Webseiten unsichtbar macht und auch die Performance erheblich verschlechtert. Dies führt zu erheblichen Nachteilen beim Ranking der Webseiten, womit letztlich die Kommunikationsziele des Webdesigns gefährdet sind. Gutes Webdesign schließt also Suchmaschinenoptimierung mit ein.